Filmemacher

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Ein Snob ist ein Mensch,
für den das Beste gerade schlecht genug ist.

Martin Held

Passen in keine Schublade – die Filmemacher

Die Filmemacher der Mama’s Secrets Filmproduktion München sind neugierig, dreist und unverwechselbar – das ist typisch „independent“, heißt es in Insiderkreisen. Dabei ist dies nur eine der Schubladen, in die sich die Münchner Filmemacher nicht stecken lassen. Denn Mama’s Secrets ist mehr, ist anders, ist zum Beispiel auch eine Marke!

Über die Filmemacher

Nur soviel steht fest: Es geht um junge Kunst und Kultur, um eigenständige Kreativität jenseits klischeehafter Stilisierungen!

Filmemacher

„Mama’s Secrets“, das frechste Kind von „Don’t Tell Mama“

Mama’s Secrets Filmproduktion München ist ein unselbstständiger Vereinsbestandteil des Don’t Tell Mama e.V. – gemeinnütziger Verein zur Förderung junger Kunst. Als private Initiative Anfang 1999 gegründet, verfolgt der Verein ein anspruchsvolles Konzept zur Kunst- und Kulturförderung in München. Innovative, noch nicht etablierte Künstler bekommen hier ein Forum und können ihre eigenen Projekte verwirklichen, unabhängig und in Eigenregie. Mehr dazu unter Don’t Tell Mama.

2010 erweiterten Mitglieder des Vereins den Vereinszweck und gründeten eine Sparte für Filmproduktion – mit dem Filmemacher -Team namens Tom, Dick & Harry, später umbenannt in Mama’s Secrets.

Schon nach der Veröffentlichung ihres ersten Kurzfilms „A Munich Nightmare“ ließen die Münchner Filmemacher die Gemeinde des schrägen, aber anspruchsvollen Geschmacks aufhorchen. Darunter befanden sich auch die Verantwortlichen des Internationalen Kurzfilmfestivals „Bunter Hund“ in München, die den Film sofort für das Festival im Oktober 2011 ins Programm aufnahmen.

Mama’s Secrets – mehr als nur Film

Doch die Münchner Filmemacher haben noch mehr in petto: Mama’s Secrets ist auch ein starkes Label! Film-Kunst hat ein eigenes Flair, eine eigene Faszination. Sie hat eine sinnliche Komponente und integriert kongenial die darstellende und bildende Kunst. Mit derselben Leidenschaft vereinnahmt sie Musik und Literatur und vermittelt so emotionale Erlebnisse, die Menschen berührt und bewegt. Gute Gründe also für eine Marke, die ihren Kunstbackground in den Vordergrund stellt.

Bei der Marke Mama’s Secrets kommen spezifische Punkte hinzu: Sie konzentriert sich exklusiv auf Newcomer, auf unverbrauchte Talente und hoffnungsvolle Projekte, hat Lifestyle und ist doch unbequem, ist trendy und bissig, szenig und quergeistig, in ihrer Art eben einzigartig.

Zusammengefasst: Welche Überraschung, die Filmemacher von Mama’s Secrets sind eine Bereicherung für Münchens Kulturlandschaft, ihrem Quergeist zum Trotz – oder gerade deshalb?

Don’t Tell Mama e.V.

Highlights am Münchner Kulturhimmel – Don’t Tell Mama

Bei der so genannten E-Kultur hat München einen herausragenden internationalen Ruf. Ganz anders jedoch die Situation der nicht etablierten Kunstszene: Die Stadt hat mit dem Rotstift nicht nur die Zuschüsse gestrichen, sondern auch die Vielfalt künstlerischen Schaffens. Schlechte Aussichten also für junge Kunst und Künstler.

Genau an dieser Schwachstelle setzte vor einiger Zeit der Kunstverein „Don’t Tell Mamae. V. an.

Schon bald nach seiner Gründung 1999 hat der gemeinnützige Verein Don’t Tell Mama e. V. entscheidend mitgeholfen, einige Aufsehen erregende Theaterevents auf die Bühne zu bringen:

„The Wall” – die weltberühmte Rockoper in neuer Inszenierung hat im Sommer 1999 beim Münchner Feuilleton für Furore gesorgt. Die „Rose der Woche” (TZ) und der „Musenkuss” (SZ) waren der Lohn.

Im Frühjahr 2000 setzte „Falsettos” ein weiteres Highlight. Die stimmungsvolle Familiengroteske – eine der erfolgreichsten Off-Broadway-Produktionen der 90er Jahre – feierte in München einen großen Bühnentriumph. Für die phantasievolle, intelligente Inszenierung am Metropol-Theater vergab die AZ den „Stern der Woche”.

Es folgten die Produktionen „As Time Goes By” (bissige Casablanca-Persiflage), „Kasperl in der Todeszelle“ (Satire) und der David Lynch-Klassiker „Lost Highway“ als Bühnenstück mit Musik (Aufführungen u.a. im Münchner Metropol Theater.) Alle Produktionen brachten neben viel Lob auch hohe Zuschauerzahlen, bemerkenswert, wenn man die „Übersättigung“ der Münchner Kulturszene kennt.

Als Mentor konnte der gemeinnützige Verein „Don’t Tell Mama“ den bekannten Münchner Schauspieler und Kabarettisten Ottfried Fischer gewinnen.

Mama’s Secrets Filmproduktion München wird mit aller Kraft versuchen, diesen erfolgreichen Weg weiter zu gehen und dennoch neue Türen zu öffnen.

Zur Kunstkritik

Nach den Erstlingswerken der Filmemacher von Mama’s Secrets war die besorgte Frage einer (zugegeben sehr kleinen) Kritiker-Gemeinde:

Dürfen die das?

Liebe Freunde,

diese Frage möchte Mama’s Secrets Filmproduktion München ausnahmsweise etwas akademisch beantworten. Beginnen wir mit dem Status des Künstlers allgemein. Dessen selbst gepflegte existentielle Bezogenheit auf Kunst und das Bestehen auf Wichtigkeit und Notwendigkeit seines Schaffens war ein entscheidender Grund dafür, dass sich Diskussionen über Kunst und Gesellschaft  gerne in einem Disput der verschiedenen Ideologien über die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft erschöpften. Die Folge davon: Der Betrachter fühlte sich immer mehr von der Kunst ausgeschlossen.

Die Kunstkritik drängte sich als selbstständige Vermittlungsinstanz zwischen Kunstwerk und Betrachter, weil sie sich aufgrund ihrer Kenntnisse, Erfahrungen (und oft mangelnder eigener Fertigkeiten) für bemüßigt und befähigt hielt, all jene zusätzlichen Informationen einzubringen, die zur „Enträtselung“ des Kunstwerks notwendig waren.

Klar, dass die Kritik immer darauf bedacht ist, den Abstand zwischen Künstler/Werk einerseits und den Konsumenten andererseits groß zu halten, denn sie steht ja auf der Gehaltsliste der Medienmogule, die sich ihrerseits mit der Konkurrenz um die Leserschaft/Zuschauer balgen.

Ja, Kunstkritik bestimmt nicht nur den Marktwert des Kunstwerks, sondern fördert auch die Kundenbindung, in dem sie den verunsicherten Konsumenten/Investoren am Nasenring durch die Kulturlandschaft zieht. Doch zu diesem Schauspiel gehören zwei, eigentlich drei:

1. Der Künstler, weil er sich für unentbehrlich hält

2. Der Kritiker, weil er dies für Lohn beurteilen darf und damit selbst unentbehrlich wird

3. Der Konsument, der dieses Wechselspiel der Eitelkeiten auch noch schätzt.

Das geht Mama’s Secrets, mit Verlaub, am Arsch vorbei! Wir stehen zum freien Spiel der Einbildungskraft, werden schöpferisch tätig, stellen das Resultat sinnlich dar, und zwar aus einem einzigen Grund: weil es Spaß macht und weil wir es wollen! Wir bedienen weder das deutsche Feuilleton noch den niedlichen Geschmack irgendwelcher Betrachter. Wenn’s gefällt, prima, dann passt es ja … wer was dafür zahlen will – her damit!

Und wenn jetzt immer noch jemand fragt: ja, dürfen die das? … Dann fällt der akademische Watschenbaum um – versprochen,

Eure Filmemacher von Mama’s Secrets Filmproduktion München

 

filmemacher-mamas-secrets-oscar

Zitat:

Was den Kulturbetrieb so umtreibt, kann einen aufreiben. Besonders, wenn man als junger Schauspieler, Sänger, Maler oder Autor zwar Talent, aber kaum eine Chance hat, es zu zeigen. Sicherlich besitzt München bei der sogenannten E-Kultur einen internationalen Ruf, die Situation der Sub- und Kleinkunstszene stimmt mich dagegen weniger optimistisch. Dünn gesät sind die experimentierfreudigen, kreativen Aktionsforen, selten die bunten Vorführungen der etwas anderen Art. Und bei der Stadt macht der Diätplan den Spielplan, also: Was tun?

Aber es tut sich ja schon was! Ganz heimlich haben sich da ein paar Enthusiasten aus der Szene zusammengetan und ein viel versprechendes Konzept aufgezogen. Geschielt wird nicht auf kommunale Gelder, die Idee soll’s bringen.
Junge Talente bekommen ein Forum, können sich aufführen ohne äußere Einschränkungen und sich produzieren in eigener Regie. Was dabei rauskommt, ist auf jeden Fall eine Bereicherung der Münchner Kulturszene. Ich jedenfalls finde die Idee aller Unterstützung wert. Machen Sie also mit, denn von nichts kommt nichts. Mehr sag i ned! Schließlich heißt der Verein „Don’t Tell Mama!”
Ottfried Fischer

Ottfried Fischer:

Ottfried-Fischer-Zitat

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Wer recht hat und keiner ist da,
der deswegen unrecht hat,
dann ist das nur ein halber Genuss.

Orson Welles