Szenenfoto: Die Whisky-Werbekampagne

Das Whisky-Label Holy Spirit

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Holy Spirit – satirischer Spielfilm

Holy Spirit – Vom Weihwasser zum Whisky

Der erste abendfüllende Spielfilm von Mama’s Secrets ist eine böse Satire, die sich unterwegs in einen mystischen Thriller verwandelt. Weitab vom Mainstream und garantiert politisch unkorrekt!

Ein Schreinersohn aus Niederbayern kommt nach München, wo er – nicht zuletzt wegen seiner großen Ähnlichkeit mit Jesus – alsbald zum Star einer Werbekampagne für bayrischen Whisky aufsteigt. Doch dann passieren schreckliche Dinge und „Jesus” alias Gustl Wanninger gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, Lügen und Verrat. Wiederholt sich hier eine uralte Geschichte?

Mama’s Secrets Filmproduktion München unternimmt jedenfalls alles, damit „Jesus” heil aus der Sache herauskommt und „dem Herrgott sei Bua” rehabilitiert wird. Der Independent-Spielfilm „Holy Spirit” wird zum Teil mittels Crowdfunding finanziert, ansonsten aus Spenden über Don’t Tell Mama e.V., gemeinnütziger Verein zur Förderung junger Kunst.

Inhalt

Der Münchner Werbeagentur-Inhaber Harry Sandmann ist auf der Suche nach einer zündenden Idee für die Markteinführung einer neuen, original bayrischen Whisky-Marke. Als er eines schönen Sommertages nach Niederbayern fährt, um bei einem Kunstschreiner etwas abzuholen, hat Sandmann eine Vision. Er sieht in dem gutaussehenden Sohn des Schreiners eine Art „Jesus” und stellt sich vor, dass dieser Mann die perfekte Gallionsfigur für seine Werbekampagne wäre. Die Idee nimmt Gestalt an: Der Whisky soll den Namen „Holy Spirit” bekommen, und mit dem launigen Slogan „Vom Weihwasser zum Whisky – des Heilands bester Trick” will Sandmann zunächst seine Kunden, die Whiskyproduzenten „Schnösel & Sohn” und dann natürlich eine breite Zielgruppe überzeugen.

Der Schreinersohn namens August Wanninger verbrachte sein bisheriges Leben offenbar nur auf dem Lande im Restaurationsbetrieb seines Vaters, Leopold Wanninger & Sohn GmbH. Trotz seiner einfachen Herkunft umgibt ihn ein gewisses Charisma, in seiner Freizeit zaubert und singt er auf kleinen ländlichen Bühnen. Mit dem jungen Dorfpfarrer Dominik verbindet ihn eine enge Freundschaft, ansonsten scheint er ein „unbeschriebenes Blatt” zu sein.

Sandmann kann nach der erfogreichen Präsentation seiner Idee (samt anschließender Penthouse-Party) erreichen, dass August Wanninger, genannt Gustl, nach München kommt, um den gut bezahlten Job als Whisky-Werbefigur anzunehmen. Der Plan geht auf, die Verkaufszahlen sind prächtig und Gustl wird in seiner Rolle als Whisky trinkender „Jesus” bald zur berühmtesten Werbe-Ikone Deutschlands. Von Frauen umschwärmt, von der Klatschpresse verfolgt und von Politikern umworben, ist er der neue Superstar, auch wenn (oder gerade weil?) er sich oft ein wenig rebellisch verhält.

Doch auf dem Höhepunkt des Erfolgs geschieht das Undenkbare: Ein Killer schlägt grausam zu und ausgerechnet „Jesus” gerät unter Mordverdacht! Denn das Opfer ist eine Frau, die Gustl gut kannte. Gerade noch ein Held, fällt der junge Mann nun in Ungnade und die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Jetzt zeigt sich, wer seine wahren Freunde sind. Doch warum benimmt er sich so seltsam? Kann es wirklich sein, dass er der Täter ist? Oder hat er vielleicht einen Feind, der ihn vernichten will?

Empfohlen von

Don’t Tell Mama e. V. München

Gemeinnütziger Verein zur Förderung
junger Kunst

Stimmen zum Trailer

Auch wenn noch wenig von der Story verraten wird, bekommt man schon einen guten Eindruck: schräg, sexy, frech!

Gina di Lazio

Dieser Trailer ist eine surreale „Tour de Force”, grotesk und düster – aber auch witzig! Das macht Lust auf den Film, bin schon sehr gespannt!

Gabi Tessmar